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Sicherheit im Alltag für Senioren

Senioren
Sicherheit im Alltag für Senioren
Viele ältere Menschen fühlen sich in der Öffentlichkeit weit gefährdeter als sie statistisch tatsächlich sind.

Woher kommt das?

Viele Senioren lesen die Zeitung - und hier den Lokalteil. So erhält man Kenntnis von einem betrügerischen Anruf in dem einen Stadtteil und am nächsten Tag von einem Taschendiebstahl in einem anderen. Es entsteht der Eindruck, dass lebensältere Menschen ständig im Focus von Trickbetrügern und -dieben stehen.

Tatsächlich sind Senioren deutlich seltener Opfer von Straftaten als jüngere Menschen. Das belegt die Statistik. Das ist wichtig zu wissen. 

Dabei ist auch klar: Es gibt Tätergruppen, die mit ihrer Vorgehensweise gezielt ältere Menschen angehen, um das hart Ersparte zu ergaunern.

 

Viele Senioren, meist ältere Frauen, leben häufig alleine. So müssen die Täter nur eine Person täuschen oder ablenken. Von Betrügern wie z.B. dem falschen Polizeibeamten oder dem falschen Enkel werden solche Menschen weiter isoliert. Sie sind dadurch für die Täter leichter manipulierbar.Im Fall einer Anzeigenerstattung müssen sie nur eine - oft unsichere - Zeugenaussage fürchten. Aufgrund allgemein nachlassender Fähigkeiten ist es für Senioren kaum möglich, sich an alle Details zu erinnern.

Ältere Menschen sind zu Höflichkeit und Hilfsbereitschaft erzogen worden. Diese hervorragenden Charaktereigenschaften machen es Senioren schwer, sich selbst zu schützen. Das nutzen Täter aus.

Teilweise werden Straftaten von den Opfern gar nicht zur Anzeige gebracht. Manchmal wird ein Betrug nicht als solcher erkannt. Oder Senioren scheuen vor einer Anzeige zurück, weil sie sich schämen und Sorge haben, von Angehörigen für altersverwirrt gehalten zu werden. Sie befürchten dann weitere Einschränkungen ihrer bisherigen Freiheiten.  

Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie die Täter arbeiten und wie man sich selbst mit mehr Aufmerksamkeit und einigen Verhaltensänderungen besser schützen kann. Dabei soll diese Seite helfen.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an unser Kommissariat, Tel. 275 - 1111 (AB), oder zu Bürozeiten an die für die Seniorenberatung zuständige Mitarbeiterin

 

                               KHKin Cordula Mayer, 275 - 3102,

       cordula.mayer@polizei.nrw.de

 

Externe Beratungsstellen für Senioren Hier finden Sie weitere Beratungsangebote