Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

Menü

Inhalt

So kam es zum Projekt

HMS Historie
So kam es zum Projekt
"Wie gehen wir miteinander um?"

Im September 2020 waren Chatgruppen von Angehörigen der Polizei Essen (Mülheim an der Ruhr) mit rechtsextremistischen Inhalten bekannt geworden. Gegen Polizeibeamtinnen und -beamte wurde ermittelt, eine komplette Dienstgruppe suspendiert. All das führte zu einer großen Verunsicherung und Entsetzen in den eigenen Reihen.

Infolge dieser Ereignisse ergingen an alle Beschäftigten der Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen Appell und Auftrag, aktiv gegen extremistische Tendenzen vorzugehen. 

Unser Auftrag: aktiv gegen extremistische Tendenzen

Mit dem Projekt „Haltung. Macht. Sinn.“ kommt die Polizei Münster diesem Auftrag nach: Wir laden alle Polizei-Beschäftigten zur individuellen Selbstreflexion ein. Unser Ziel war und ist es, dafür ein Format zu schaffen, das … 

  • … möglichst alle Beschäftigten des Polizeipräsidiums Münster erreicht,
  • … ohne erhobenen Zeigefinger auf Augenhöhe ausgerichtet ist,
  • … Informationen verbreitet und Emotionen anspricht, 
  • … modern und individuell gestaltet ist,
  • … ins Gespräch miteinander führt und im besten Falle Spaß macht.

In Form einer virtuellen Ausstellung auf der Homepage der Polizei Münster stellen wir die Würde des Menschen, den polizeilichen Diensteid und das polizeiliche Handeln gegenüber und setzen alle drei miteinander in Beziehung. Analoge Medien wie großformatige Plakate im Foyer des Polizeipräsidiums am Friesenring sowie über alle Dienststellen verteilte Sticker, Flyer und Beklebungen ergänzen die digitale Ausstellung, machen neugierig und laden ein, sich näher mit diesen Themen auseinanderzusetzen.

Wir möchten alle Beschäftigten motivieren, sich ganz individuell die Fragen zu beantworten: „Wo genau stehe ich?“ und „Wie gehen wir miteinander um?“ Es geht darum, die (eigene) Arbeit bei der Polizei als Berufung mit Sinn wertzuschätzen.  

Ein Angebot für alle

Nicht zuletzt haben wir die öffentliche Darstellung im Internet ganz bewusst gewählt, um auch interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu vermitteln, dass - und vor allem wie - wir uns dem Thema Selbstreflexion annehmen. Selbstverständlich steht es allen Interessierten frei, unsere virtuelle Ausstellung zu besuchen.

Fühlen Sie sich herzlich eingeladen!

Zurück zur digitalen Ausstellung

In dringenden Fällen: Polizeinotruf 110