Wochen gegen Rassismus 2025 – unsere Bilanz
„Augenblick mal …“ – Fotoausstellung im Foyer des Polizeipräsidiums Münster berührt mehr als 200 Personen
Unter dem Motto „Blicke, die berühren. Geschichten, die bleiben.“ hat die Polizei Münster vom 14. bis zum 30. März mehr als 150 Polizeibeschäftigte sowie rund 70 externe Besucherinnen und Besucher in der Fotoausstellung „Augenblick mal …“ des Fördervereins Wohnhilfen e.V. im Foyer des Polizeipräsidiums begrüßt. Jetzt ist die Ausstellung vorbei – aber die Spuren, die sie hinterlassen hat, bleiben.
Mit einer feierlichen Vernissage war die Ausstellung am 14.03.2025 eröffnet worden. Bis zum 30.03.2025 nutzen sowohl Polizeibeschäftigte als auch externe Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich die persönlichen Porträts und bio-grafischen Texte der Ausstellung anzusehen – und sich über ihre Eindrücke auszutauschen.
An einer interaktiven Wand hinterließen zahlreiche Besucherinnen und Besucher individuelle Gedanken und Statements. Die Kontaktperson für interkulturelle und religiöse Angelegenheiten (KIA) der Polizei Münster, Barbara Henschel, stand während der Besuchszeiten zum Gespräch bereit und ging mit den Teilnehmenden in einen offenen und wertschätzenden Dialog über die Themen Ausgrenzung, Diskriminierung, Obdachlosigkeit sowie die Geschichte von Sinti und Roma – eingebettet in den Kontext der NS-Erinnerungsarbeit.
„Die vielen tiefgehenden Gespräche, die zwischen den Menschen entstanden sind – über Erfahrungen, Fragen und neue Perspektiven – haben mich tief berührt“, betonte Barbara Henschel. „Ich freue mich, dass so viele Menschen im Zuge der Wochen gegen Rassismus unsere Einladung zum Innehalten, Nachdenken und Aus-tauschen angenommen haben.“
Wir sagen: Vielen Dank an alle Menschen, die hingesehen und sich auf den Dialog mit der Polizei eingelassen haben!
Mehr zum Hintergrund der Ausstellung:
Fotoausstellung „Augenblick mal…“
Blicke, die berühren. Geschichten, die bleiben.
Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus (17. - 28.03.2025) war die Ausstellung „Augenblick mal…“ des Fördervereins Wohnhilfen e.V. zu Gast im Polizeipräsidium Münster. Diese Ausstellung beleuchtet eindrucksvoll die Lebensrealität von Menschen aus Münster in sozialer Not - darunter viele mit osteuropäischer Herkunft. Die Fotografien eröffnen neue Perspektiven und sensibilisieren für gesellschaftliche Herausforderungen, wie Diskriminierung, Kriminalisierung und Ausgrenzung.
Die Polizei Münster setzte mit der Präsentation dieser Ausstellung ein Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Menschenwürde und machte auf zwei eng miteinander verbundene gesellschaftliche Herausforderungen aufmerksam: Wohnungslosigkeit und die Diskriminierung von Menschen mit Migrationsgeschichte, insbesondere von Sinti* und Roma*.
Die Ausstellung war den Beschäftigten des Polizeipräsidiums den gesamten Ausstellungszeitraum über zugänglich.
Interessierte Besucherinnen und Besucher hatten an drei Terminen die Möglichkeit, die Ausstellung zu besichtigen und mit Vertreterinnen und Vertretern der Polizei Münster ins Gespräch zu kommen.
Das waren die öffentlichen Termine:
- Freitag, 14.03.2025 - Vernissage - AUSGEBUCHT
- Donnerstag, 20.03.2025 - Ausstellung & Dialog
- Mittwoch, 26.03.2025 - Ausstellung & Dialog