Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

Menü

Inhalt

Nach Messerangriff in Greven - Obduktionsergebnis liegt vor - Staatsanwaltschaft beantragt Haftbefehl

Topmeldung
Off
Nach Messerangriff in Greven - Obduktionsergebnis liegt vor - Staatsanwaltschaft beantragt Haftbefehl
Nachtrag zur Presserklärung "Nach Tötungsdelikt in Greven - Polizei nimmt 25-jährigen Tatverdächtigen nach Messerangriff fest" (ots vom 05.07., 03:12 Uhr)

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Steinfurt und der Polizei Münster
PLZ
48268
Polizei Münster
Polizei Münster

Nach dem Messerangriff in einer kommunalen Unterkunft in Greven am Sonntagabend (4.7., 21:17 Uhr), bei dem ein 35-jähriger Mann getötet und ein 43 Jahre alter Mann schwer verletzt wurde, ergab die Obduktion des Leichnams im Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Münster heute (05.07.) ein eindeutiges Ergebnis.

"Ursächlich für den Tod waren zahlreiche Messerstiche in den Oberköper und Hals des 35-Jährigen", teilte Oberstaatsanwältin Barbara Vogelsang zum Ergebnis mit.

Erste Ermittlungen der Mordkommission zum Tathergang haben ergeben, dass es zwischen dem Beschuldigten und dem 43-jährigen deutschen Bewohner zu einem Streit gekommen sein soll. Der 35-jährige Aserbaidschaner wollte die Auseinandersetzung schlichten und wurde dabei selbst von dem 25-jährigen Afghanen mit einem Messer attackiert. Durch den Angriff erlitt der 35-Jährige tödliche Verletzungen.

"Warum die beiden Männer in Streit gerieten, ist weiter unklar", erklärte Kriminalhauptkommissar Dirk Bommert. "Die Mordkommission ermittelt in alle Richtungen, es gibt aktuell jedoch keine Hinweise darauf, dass die Tat politisch motiviert war. Der Beschuldigte hat sich bislang nicht zu den Tatvorwürfen eingelassen."

Die Staatsanwaltschaft Münster hat beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Erlass eines Haftbefehls wegen Totschlags gegen den 25-jährigen Beschuldigten gestellt.

Der 43-jährige Deutsche wird in einem Krankenhaus behandelt, er befindet sich nicht in Lebensgefahr. Die Ermittlungen dauern an.

Medienauskünfte erteilt Oberstaatsanwältin Barbara Vogelsang unter der Rufnummer 0251 494 2584

In dringenden Fällen: Polizeinotruf 110